Kopf

Von der Ostsee in die Südsee. 

Unser Ziel heißt Südsee! Genauer gesagt, das Königreich Tonga.  Von der Ostseeküste bis dort hin benötigt man per Flugzeug eine Reisezeit von ca. 40 Stunden inklusive Umsteigzeit. Wir unterbrechen die lange Flugzeit mit sogenannten Stopovers. So heißt von Hamburg aus nach 6 Stunden 45 Minuten Flugzeit die erste Station für  einem Aufenthalt von  zwei Tagen: Dubai


HotelWir wählen Dubai (Slideshow) wegen der vielen spektakulären Bauprojekte. Allen voran das Wahrzeichen der Stadt, das 321 Meter hohe Burj al Arab ( Foto links ), das höchste Hotel der Welt. Gebaut in Form eines Segels ist es auch eines der luxuriösesten Hotels der Welt. Und vermutlich inzwischen auch das bekannteste.
Wir sehen das noch im Bau befindliche Burj Dubai. Es wird nach seiner Fertigstellung 2010 mit einer Höhe von 818 m das mit Abstand höchste Bauwerk der Welt sein. Die Frage ist:, wie lange? (Angefügt 2010t: Es heißt heute nach der Fertigstellung Burj Chalifa )

 
BootDa wir uns für die Gewürz- und Gold-Suks in der engen Altstadt interessieren, überqueren wir den vorderen Dubai Creek. mangels stadtnaher Brücken mit einer Abra, einem kleinen Holzboot für bis zu ca. 20 Personen. ( Foto rechts ) Tagsüber legen sie menütlich vom der Pier ab. Eine Überfahrt dauert weniger als 10 Minuten und kostet 1 Dirham.

Spektakulär und neu  für uns  ist  das Abenteuer: "Wüsten Tour per Landcruiser". Es startet am  späten Nachmittag. Wir nennen sie "Achterbahn in der Wüste". Der Fahrer zieht den PS starken, komfortablen Toyota Landcruiser die bis zu 30 Meter hohen Wüstendünen  hinauf und stürzt auf der anderen Seite der Düne wieder steil mit extremer Seitenneigung hinunter. Alles mit "full speed". Bei einem der kurzen Stopp zwecks Abkühlung des Motors stoßen wir auf Kamele. Später genießen wir einen traumhaften Sonnenuntergang mit unwirklichen Lichtspielen und nehmen teil an einem Barbecue unter dem Sternenzelt in der Einsamkeit der Wüste. Es ist Lagerfeuerromantik in der Unendlichkeit. Wenn auch alles touristisch aufbereitet ist , beeindruckt es uns doch sehr.  


Die nächste Station nach 7 Stunden Flug, ebenfalls für zwei Tage, ist  Hongkong. 


1985 hatten wir diese Stadt das letzte Mal besucht. Damals war sie "englisch". Nun finden wir eine "chinesische" Stadt vor. Die Strassen von Hongkong sind nach unseren Eindrücken sauberer als damals. Ebenso das Wasser im Hafen von Aberdeen. Aber es liegen dort heute weniger alte bewohnbare Fischerdschunken. Neue Hochhäuser, sprich Wohnsilos, an den Ufern  Aberdeenfür die "Boatpeople" ( Foto unten ) prägen   nun das Bild von Aberdeen. Uns bleibt diese Mal nur Zeit  für eine Sightseeing Tour per Kleinbus auf Hongkong Island, Kowloon und durch die New Territories. (Slideshow) Natür-lich mit dem Blick vom Peak, dem Besuch der sonnigen Repulse Bay und einer anschliessenden Hafenrundfahrt im schon genannten Aberdeen. Bei einbrechender Dunkelheit bummeln wir über die typischen Nachtmärkte der Stadt.


Über Bangkok, wo wir für ein paar Stunden im Airport Hotel ausruhen, geht es weiter nach Sydney und von dort Auckland in Neu Seeland .


Auckland:
Wir übernehmen am Flughafen einen PKW und werden, in einer uns fremden Stadt, während der  Rushhour,Auckland bei hereinbrechender Dunkelheit, in einem Auto mit dem Lenkrad auf der rechten Seite, gleich mit dem dortigen Links-Verkehr konfrontiert. Diese erste Fahrt in Neuseeland vom Flughafen Auckland über den vollen Highway in die City zum Hotel bleibt uns als nervenraubend lange in Erinnerung!  



Zu erkunden gibt es viel in Auckland. Queen Street mit Shops und der neue Viaduct Harbour mit Restaurants und Bars. Wie auch die Ponsonby Road,  Aucklands  Bummelmeile mit Cafés, Restaurants und Boutiquen. Ein Lift bringt uns auf den 328 Meter hohen Sky Tower. Der Rundumblick von hier aus ist grandios. Einen ebenfalls fantastischen Rundblick über die Stadt bietet der Mount Eden. Das im Park Auckland Domain gelegene Auckland War Memorial Museum zeigt uns u. a. Sammlungen zur Geschichte und Kultur der Maoris sowie die Eigenarten und Besonderheiten der Natur Neuseelands.

Neuseeland Nordinsel (Slideshow)


Nach zwei Tagen verlassen wir diese tolle, lebendige Stadt per PKW gen Norden. Das erste Ziel heisst Russell an der "Bay of Islands". Die Bay, die wir per Motorboot erkunden, ist bekannt durch ihre vielen Inseln, Buchten und Delfinen. Imposant ist auch das "Höllentor". Eine natütliches "Tor" in einer Felseninsel.


Dann durchqueren wir 8 Tage die Nordinsel "on the road". Bis wir Wellington, die Hauptstadt Neuseelands, im Süden der Insel am Ende der 8-tägigen Tour erreichen, sehen und erleben wir u.a. die Muriwai Tölpel-Kolonie auf einem Felsen an der 50 km langen schwarzen Muriwai Beach, die  öffentliche Hundertwasser  

Hundertwasser     Mensroom

Toilette  (Foto oben mitte) in Kawakawa, das Greenpeace "Rainbow Warrior Memorial" auf einem Hügel an der Matauri Bay, vor dessen Küste deren   Schiff  versenkt wurde.  (Foto unten links)  

Weiter sehen wir auf dem Weg nach Omapere die goldenen Sanddünen  und bestaunen im Waipou Forest den "Herr des Waldes", den  riesigen 1000- jährigen Kauri Baum,  genannt  "Tane   Mahuta". MemorialEr wird von den Maoris als Gottheit verehrt.

In Coromandel Town trinken wir  in einem Strassencáfe einen  "Long black", (ähnlich einem doppelten Espresso), bevor es an die Hot Water Beach geht, einer einzigartigen Thermalquelle im Meer nahe dem Strand.

Stinkig richt es in Rotorua. Die Stadt liegt in einer Umgebung voln schwefelhaltigen Thermal-Quellen, hochschießenden Geysiren (und dampfenden, farbenprächtigen Sinterterassen. Aus großen brodelnden Löchern quillt überall  eine nach "faulen Eiern" riechende Masse.s sind lauter kleine Vulkane.


Wellington

In der Hauptstadt Neuseelands bummeln wir über die Lambton Street. Es ist die dort  bekannteste Einkaufstrasse. Uns zieht es, wie überall, auch an die Waterfront. Wir entdecken hier eine bronzene Tafel zum Gedenken an die toten Seeleute der am 21.September 1957 im Orkan gesunkenen deutschen Viermastbark "Pamir". Sehenswert ist  das Parlamentsgebäude wie auch die aus Holz im gotischen Stil erbaute "Old St. Pauls Church".

Mit der Cable Car Bahn geht es vom Lambton Quay hoch nach Kelburn. Bei strahlendem Frühlingswetter blicken wir  über die Stadt. (Foto)  Auch der Botanische Garten hier oben zeigt sich bereits in voller Blütenpracht. Doch schon am nächsten Morgen bringt uns Quantas zurück nach Auckland. Nur von dort können wir unser Ziel, das Königreich Tonga im Südpazifik, mit Air New Zealand  erreichen.


Wellington
Blick auf Wellington

Königreich Tonga (Slideshow)  
Angekommen
Schon aus dem Flugzeug heraus erkennen wir die vielen kleinen Inseln, die im Südpazific verstreut sind. Der Polynesischen Sitte entsprechend schmücken uns unsere Gastgeber bei Ankunft  am Flughafen von Nukuálofa, der Hauptstadt Tongas auf der Hauptinsel Tongatapu, als Wilkommensgruß mit einen Lei. Einem wunder schönen Blütenkranz. 

Das Königreich ( tonganisch : Pule ´anga Fakatu´i´o Tonga ) ist ein aus 170 kleinen und größeren Inseln bestehender Staat. Seine Landfläche beträgt ca. 700 km². Die Inseln liegen aufgereit westlich des Tongagrabens und östliich vom 180-sten Breitengrad, der Datumsgrenze. Geographisch ist es das erste Land auf der Erde, wo jeweils die Kalendertage beginnen. Von den 100.000 Einwohnern leben 65% auf der Hauptinsel. Regiert wird Tonga vom König Tupou VI. Der  weiße
Palast Royal Palace ist aus Holz gebaut. (Foto rechts) Er wurde in Neuseeland vorgefertigt und anschliessend von der Tongaischen Niederlassung der Hamburger Handelsfirma Goddefroy und Sohn in Nuku´alofa zusammen gesetzt. 

Wir wohnen in einem kleinen Hotel mit Namen "Little Italy". Ein typisch polynesischer Name (?). Spaß bei Seite. Der Eigentümer, Angelo, ist Italiener.  Daher der Name seines Hotels. Die Hauptinsel erkunden wir per PKW mit Fahrer.  Östlich von der Hauptstadt finden wir das Tongan National Center mit einer informativen Ausstellung  zur tongaischen Kulturgeschichte. Es wird dort auch traditionelles Kunsthandwerk gezeigt.
Dann stehen wir vor dem Captain Cook Monument.  An dem Platz, an dem der berühmte Seefahrer 1777 zum zweiten mal in Tonga landete.
Auf der Fahrt über die Insel überraschen uns die Terassen-Gräber der Könige und ihren Familien wie auch in jedem kleinen Ort private Gräber. ( Foto  unten links) Sie sind bunt geschmückt und zum Teil mit leeren Flaschen eingegrenzt.  Zum Schutz gegen den Abrieb des
Grab aufgeschütteten Korallensandes und auch, um sie vor freiherumlaufenden Schweinen zu schützen. Auffallend   ist ein impo- santes, fast fünf Meter hohes Trilithon aus Korallenfels. Der schwerste Stein soll ca. fünfzig Tonnen wiegen. (Foto unten rechts) Man nennt es "die Last des Gottes Maui"Stein  Toll anzusehen sind auch die sogenannten Blowholes. Es sind Löcher, in die das Meerwasser hineingedrückt wird, um dann als Gischtfontänen himmelwärts wieder hinaus zu schießen. 
In der Hauptstadt fallen die  Kirchen der vielen unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften auf. Interessant finden wir ebenfalls das Langafonua Handicraft Centre, das Parliament House, die Obst- und Gemüse-, Fisch- und Flohmärkte sowie die Hafenanlagen. Wir erkunden die vielen leeren Beaches und die dort auf Touristen wartenden  Urlaubs-Resorts. Sie präsentieren sich in unterschiedlichen Standards. Die Ausstattungen sind weit entfernt von denen, die wir in Europa kennen.
Natürlich gehört auch der Besuch einer traditionellen Tanzshow in einem der Resorts zum Besuch des Südseestaates.                      
Vor unserer Abreise aus Tonga beuchen wir
Fàfa Islandfür 3 Tage auf der nur 4 Hektar goße Atollinsel Fáfa Island.  (Slideshow ) einen offenen Palmenbungalow (Fale). Die kleine Insel liegt nur7 km nördlich von Tongatapu und 30 Minuten Fahrt mit  einem kleiner Motorsegler entfernt.  Hier wohnen  wir die drei Tage in einem Fale in einem Resort  inmitten der ursprünglichen Südsee Vegetation und faulenzen.  Abwechslung bieten  nur die  lokalen Speisen  und Getränke,  das Schnorcheln und das Schwimmen.
                    
  Auf der  Reise zurück an die heimatliche Ostsee besuchen wir in Austalien noch für zwei Tage Brisbane (Slideshow)


Es liegt nördlich der Goldcoast Australiens im Bundesstaat Queensland. An den zwei Tagen bleibt uns nicht viel Zeit für intensive Erkundungen. Auch ist unser Kopf bereits voll von all den zurück liegenden Eindrücken. So laufen wir die City mit ihren zum Teil überdachten Geschäftsstrassen ab und  betrachten  die Stadt und Umgebeung per City Cat ( Fotos unten ) auf dem Brisbane River von der Wasserseite aus. 
Cat      Brisbane

Richtung Heimat fliegen wir von Brisbane aus 15 Stunden bis  Dubai, haben dort drei Stunden Aufenthalt, um nach weiteren 6 Stunden Hamburg zu erreichen. Bis an die Ostseeküste sind es nun nur noch "lächerliche." 60 Minuten!       

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