Kopf

Motorschlittenfahrt am nördlichen Polarkreis.

Zum Einstimmen auf das Abenteuer erfahren wir auf einer Rentierfarm von sehr freundlichen SamenSaamen etwas über ihr Leben mit den Rentieren. Nach einer Rentierschlittenfahrt laden sie uns  in ihre  Kota ein. Ein Saamen Zelt aus Holz.  Am offenen Feuer wird frischer Lachs gegrillt. Zum Lachs bieten sie uns an, ihr selbst gebrautes Saamen-Bier zu probieren. Alles sehr lecker!!! 

Am nächsten Tag, es ist 10.00 Uhr und noch fast dunkel, brechen wir von der Westribe Scooter Lodge mit zehn weiteren deutschen "Abenteurern" und zwei  finnischen Führern auf zu einer Motorschlitten Safari. Jeder gut verpackt im warmen Outdoor Overall und mit Helm.  Vor dem Start kurze Einweisung am Scooter durch den Guide: "Hebel links ist Bremse. - Hebel rechts für Daumen ist Gas. - Füße immer auf Scooter lassen.-Scooter Dünne Leine für Notschalter um die Hand hängen".  Dann noch vier Handzeichen für die Gruppe: "Arm mit Faust hoch ist Halt. - Arm mit Faust hoch und runter ist Fahrt - Arm an Seite auf und ab ist Langsam - Beide Arme kreuz ist sofort Stopp.- Noch Fragen?  Nein? -  Los! ".

 Wir sitzen auf. Der Motor wird elektrisch gestartet. Der rechte Daumen zieht am Gashebel. Anfangs ganz vorsichtig. Der Motor wird lauter. Mehr Gas. Der Motor wird noch lauter. Ganz vorsichtig noch mehr Gas geben. Der Motor dröhnt jetzt und ganz langsam bewegt sich der schwere Motorschlitten. Wir beginnen zu fahren.  Der Daumen zieht weiter am Gashebel. Langsam bekomme ich das Gefühl für die richtige Gasdosierung. Wir reihen uns ein in die Scooter Schlange. Und los!!  SnowscooterAuf einem gefrorenen und schneebedeckten  kilometerlangen See. Weiter durch tief verschneite Waldwege. Eine Märchenlandschaft, wie es scheint, zieht an uns vorüber.  Bergauf und bergab. Weiter über einem vereisten Fluss. Dann auch durch knietiefen Schnee.  Doch da gebe ich in der Kurve zu viel Gas. Der Motorschlitten driftet aus der Spur in ein mit Schnee gefülltes Loch. G-a-n-z  l-a-n-g-s-a-m neigt sich der Schlitten auf die Seite. Wir liegen im ca. 60 cm tiefen Neuschnee fest. Die anderen Fahrer stoppen sofort. PauseNur mühsam kommen wir wieder auf die Beine. Schnell sind auch  die Helfer da. Mit der Hilfe der zwei Führer richten wir den schweren Schlitten wieder auf. Den Motor neu starten. Aufsitzen. Weiter geht die Fahrt.
A
uf einem kleinen Waldhügel ist Foto- und P....- Pause.. Hier steht sogar ein kleines beheiztes Holzhaus Klo (Foto unten ). Speziell für die Damen der Gruppe. - Das nennt man Service. Die Herren nutzen die Natur. -------
Wie bestellt quert auch noch eine Rentierfamilie die Spur. Da bekommen auch die Digital Cameras Arbeit. 

Nach weiteren 30 Minuten Fahrt erreichen wir eine Waldhütte. Eine warme Elch-Suppe, Kaffe, Tee und dunkles finnisches Fladenbrot geben uns dort neue Kraft. Gestärkt und voller Erwartungen auf den Rest der Tour geht es auf den Rückweg. Ziel ist unsere Scooter Lodge, die wir nach insgesamt 4,5 Stunden Safari wieder erreichen. Es ist bereits wieder dunkel.

Am offenen Kaminfeuer bei Bier und Wein ziehen am späten Abend die Bilder der Tour noch einmal gedanklich an uns vorüber. Dabei wird erzählt und viel gelacht. Als wir uns spät nach Mitternacht schlafen legen geht ein für uns ereignisreicher Tag zu Ende.

Landschaft

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